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Dienstag, 13. Juli 2021

LEADER-Projekt Senioren bauen Brücken in Brannenburg startet mit Bescheidübergabe

Feierliche Übergabe des Förderbescheids zum Projekt „Senioren bauen Brücken“ des Christlichen Sozialwerks. V.l.n.r.: 1. Vorsitzender des CSW, Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher; Geschäftsführerin des CSW Eva Faltner; Leiter des für LEADER zuständigen Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim, Dr. Georg Kasberger; Eigentümer InnZeit GmbH, Wolfgang Endler; Managerin der LAG Mangfalltal-Inntal, Gwendolin Dettweiler, Sweco GmbH; 2. Vorsitzender der LAG Mangfalltal-Inntal, Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch; Bernhard Richter, Sägmühle Hausverwaltung. Feierliche Übergabe des Förderbescheids zum Projekt „Senioren bauen Brücken“ des Christlichen Sozialwerks. V.l.n.r.: 1. Vorsitzender des CSW, Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher; Geschäftsführerin des CSW Eva Faltner; Leiter des für LEADER zuständigen Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim, Dr. Georg Kasberger; Eigentümer InnZeit GmbH, Wolfgang Endler; Managerin der LAG Mangfalltal-Inntal, Gwendolin Dettweiler, Sweco GmbH; 2. Vorsitzender der LAG Mangfalltal-Inntal, Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch; Bernhard Richter, Sägmühle Hausverwaltung.

Senioren bauen Brücken in Brannenburg In Brannenburg gibt es einen neuen Ortsteil Sägmühle – um die Neubürger- und -bürgerinnen in den Ort zu integrieren, startet mit der Bescheidübergabe ein neues LEADER-Projekt in der LAG Mangfalltal-Inntal Ziel des vom Christlichen Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach e.V. (CSW) initiierten Projekts ist es, Senioren und Seniorinnen aus dem Alt- und Neuort Brannenburg zusammen zu bringen und mit ihnen Brücken zu schlagen –

Brücken aus dem „alten“ zum neuen Ortsteil, Brücken von Bürger*in zu Bürger*in, von Alt zu Jung und umgekehrt. Mit dem neuen Ortsteil Sägmühle auf dem alten Kasernengelände wird sich die Gemeinde deutlich vergrößern. Um die Menschen zusammenzubringen, die sich bisher nicht kennen, will das CSW eine Projektkoordinationsstelle einrichten. Unter vielen anderen Aufgaben wird diese Stelle Kontakte zu den etablierten Vereinen und Angeboten herstellen und mit aktiven Senior/-innen ein gutes Miteinander anschieben und organisieren. Die neuzugezogenen Bürger/-innen, die eine Aufgabe oder eine Gruppe suchen, in der sie sich engagieren können und oder einen Ort, an dem Begegnungen möglich sind und neue Ideen entstehen, sollen mit dieser neuen Stelle unterstützt werden.

Den feierlichen Auftakt des neuen Projekts begingen die Initiatoren kürzlich bei der offiziellen Übergabe des Förderbescheids vor Ort in Brannenburg. Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch – in Doppelfunktion auch als zweiter Vorsitzender der LAG Mangfalltal-Inntal anwesend, stellte die Vorteile des Projekts heraus und schlug dabei selbst die Brücke von der lokalen örtlichen Bedeutung zum Nutzen und Wert für LAG und die Region. Als Bürgermeister ist ihm selbst an einer guten Integration der Neubürger und Bürgerinnen gelegen, sie sollen sich in seinem Ort ja wohl fühlen.

Gleichermaßen will die LAG mit ihren geförderten Projekten unter anderem funktionierende Dorfgemeinschaften unterstützen, die Bindung der Menschen an die Region stärken, und Tradition und Moderne zusammenbringen. Die Projektinitiatoren vom CSW, der erste Vorsitzende, Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher, und die Geschäftsführerin Eva Faltner stellten die Projektidee in ihren Einzelheiten vor: Senioren und Seniorinnen haben Zeit, so Faltners Überzeugung, sie sind in Vereinen organisiert und haben das Wissen über die Ortsstruktur und -geschichte. Eine Projektstelle, die über den Austausch der Ruheständler eine Vernetzung der Neu- und Altbürger/-innen organisiert, gemeinsame Veranstaltungen initiiert und so das neue Miteinander auf den Weg bringt, ist deshalb der Hauptinhalt des nun startenden Vorhabens.

Nicht nehmen ließ sich der zum ersten Juli 2021 neu eingesetzte Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in dessen Zuständigkeit die Abwicklung der LEADER-Förderung liegt, den Förderbescheid als eine der ersten Amtshandlungen selbst zu übergeben. Dr. Georg Kasberger stellte sich dabei den Akteuren der Region erstmals persönlich vor. Er erläuterte die Funktion des EU-Förderprogramms, das das Projekt in Verbindung mit Mitteln des bayerischen Landwirtschaftsministeriums mit knapp 30.000 € unterstützt und übergab den Förderbescheid stellvertretend für alle am Projekt Beteiligten an den CSW Vorsitzenden Stefan Lederwascher.


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