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Graphik die alle 16 LAG Orte anzeigt mit EU-Karte im Hintergrund

Aktuelles Archiv

Aktuelles aus der LAG

Startschuss für neue Lokale Entwicklungsstrategie der LAG Mangfalltal-Inntal

16. Nov. 2021

Nur gemeinsam kommen wir in der Region voran“ – so das Credo des LAG-Vorsitzenden Anton Wallner zur Begrüßung der Startwerkstatt für die neue LES, zu der über 30 motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter strengen Corona-Auflagen im Kolbermoorer Mareissaal kürzlich über die künftigen Herausforderungen der Region und der LAG Mangfalltal-Inntal diskutierten und mögliche Antworten dazu besprachen.

Gemeinsam schauten die Teilnehmer/-innen der Startwerkstatt für die neue Lokale Entwicklungsstrategie (LES) entsprechend auf den aktuellen Status quo der Region. Gefragt hatte die LAG nach dem Insiderblick der Bürger und Bürgerinnen der Region auf Stärken und Schwächen, Chancen und Herausforderungen, die es in den nächsten Jahren zu bearbeiten und ins Positive zu entwickeln gilt. Auch um erste Projektideen für die kommende Förderperiode bat das die LES bearbeitende Büro Sweco. Wesentlichen Handlungsbedarf sahen die Akteure im Bereich von Verkehr und Mobilität sowie in der Vernetzung von unterschiedlichen Landnutzern von der Landwirtschaft, dem Naturschutz über Tourismus und Flächen verbrauchenden Initiativen zu mehr Miteinander und abgestimmten Konzepten.

Sichtlich begeistert startete der erste Vorsitzende der LAG, Bad Feilnbachs erster Bürgermeister Anton Wallner, in die Werkstatt. Es freue ihn sehr, dass auch im schwierigen letzten Jahr mit LEADER in der Region so viele interessante Projekte auf den Weg gebracht werden konnten und das Interesse an der Förderung nach wie vor sehr hoch sei. Wallner berichtete über die Entwicklungen in den Projekten Baukulturregion Alpenvorland und Leerstandskonferenz, er kommentierte die dringende Notwendigkeit des Projekts „stressfreies Schlachten im Inntal“ von Landwirt Hubert Nagele in Zusammenarbeit mit der Ökomodellregion und betonte, wie wichtig ein Gemeindeentwicklungskonzept wie das für Samerberg sei. Auch den Kleinprojektefonds Bürgerengagement stellte er lobend heraus, hier könne mit wenig Aufwand das Ehrenamt in der Region gefördert werden, so Wallner. An die Teilnehmer richtete der Vorsitzende den Appell, sich unbedingt weiter in der Region zu engagieren, die Bürgermeister und Gemeinderäte bat er gar, „den eigenen Kirchturm ein wenig niedriger anzusetzen“, denn nur gemeinsam käme die Region voran.

In einem äußerst motivierenden Vortrag bestätigte der neue LEADER-Koordinator vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim (AELF), Johann Kölbl, die LAG auf ihrem Weg die LES fortzuschreiben, jedoch keine komplette Neuerarbeitung anzustreben. Das Aufbauen auf dem Bestehenden und Ergänzen um Bereiche, die sich seit 2014 zur letzten Bearbeitung der LES geändert hätten, sei ganz im Sinne der Förderstellen bis hin zum bayerischen Landwirtschaftsministerium (StMELF), das für die LEADER-Förderung in Bayern verantwortlich ist. LEADER sei kein Allheilmittel, aber unterstütze gute Projekte, die die Region in vielen Punkten im Miteinander voranbringen könne, bekräftigte Kölbl die LAG. Gleichzeitig bestätigte er der Regionalinitiative auch bisher ein sehr engagiertes, und mit 1,8 Mio. genutzten LEADER-Fördermitteln ein sogar überdurchschnittliches Arbeiten im Schnitt aller 68 bayerischen LAGs.

Was mit LEADER und anderen Regionalinitiativen alles möglich wird, referierte schließlich Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner, stellv. Vorsitzender der LAG Traun-Alz-Salzach, Vorsitzender der ILE und engagierter Akteur diverser weiterer Initiativen unter dem Titel seines Vortrags „Netzwerk LEADER – wie profitieren wir gemeinsam besser?“. Er gehe mit seiner Gemeinde schon länger den Weg, zu fragen, wie die Einwohner/-innen künftig leben wollen und ob dafür die richtigen Dinge auch richtig getan würden. Unter intensiver Bürgerbeteiligung würden sie so auch tiefgehende Probleme der Gemeinde und der Region gut lösen können, beispielsweise mit dem Modellvorhaben „anders Wohnen“, einem Vitalitätscheck zum Flächensparen, einem LEADER geförderten Ökologiekonzept oder einem regionalen Energienetzwerk, um nur einige der spannenden Projektbeispiele des Vortrags zu nennen.

Die Fotodokumentation der anschließenden Startwerkstatt können Sie hier herunterladen: 

 

Presse: 

rfo Beitrag: LAG Mangfalltal-Inntal erarbeitet neue Lokale Entwicklungsstrategie | rfo.

 

 


Evaluierung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014-2020

16. Nov. 2021

In ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) hat die LAG festgeschrieben, zum Ende der Förderperiode 2014-2022 eine Bewertung (= „Endevaluierung“) der bisherigen Arbeit und Aktivitäten durchzuführen, um zielgerichtet die Weichen für das weitere Arbeiten der LAG in der Förderperiode 2023-2027 zu stellen. Ziel ist dabei zum einen, die erreichten Erfolge zu diskutieren und zum anderen, erfahrene Hemmnisse zu identifizieren. Daraus können das LAG-Management und die regionalen Akteure die entsprechenden Rückschlüsse für die Zukunft ableiten und weiterhin in den Jahren 2023-2027 ziel- und bedarfsorientiert arbeiten. In den vorliegenden Bericht sind die Ergebnisse der Online-Umfrage der LAG-Akteure (vom 05. Juli 2021 bis 30. Juli 2021) und die Auswertung der jährlichen Monitoringdaten des LAG-Managements eingeflossen. Die Ergebnisse wurden am 09.11.2021 in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und von regionalen Akteuren rückgekoppelt. Anschließend ist geplant, die Befragungsergebnisse auf der Internetseite der LAG www.lag-mangfalltal-inntal.de/ zu veröffentlichen.

Hier können Sie sich den Evaluierungsbericht der Regionalinitiative  Mangfalltal-Inntal herunterladen:

 


Einladung zur Veranstaltung Gelebter Klimaschutz "Regionale Initiativen in Bayern und Tirol für die Energie von morgen"

11. Nov. 2021

Die Regionale Initiativen in Bayern und Tirol für die Energie von morgen laden am Dienstag, den 23.11.2021 von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr zum Thema Gelebter Klimaschutz zu ihrer 2. Ringveranstaltung ein. 

Die Veranstaltung wird online via Zoom durchgeführt.

Folgende Tagsordnung ist  vorgesehen:
 - Begrüßung: Rainer Unger (KEM Alpbachtal) und Esther Jennings (Euregio Inntal)
 - Impulsvortrag von DI Günter Pauritsch (Leiter Center Energiewirtschaft, Infrastruktur, Energiepartnerschaft der Österreichischen Energieagentur): „100% erneuerbarer Strom bis        2030 – Wie kann Österreich das schaffen und welche Möglichkeiten bieten Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften?“
 - Vorstellung der einzelnen regionalen Initiativen
   • rosolar – Rosenheimer Solarförderverein e.V. / Michael Wolters ( Vorsitzender des Vorstands)
   • Klima und Energiemodellregion (KEM) KUUSK / Katharina Spöck (KEM- und CLAR Managerin
   • ezro – Energiezukunft Rosenheim / Katharina Voggenauer (Wirtschaftsförderstelle Landratsamt Rosenheim)
   • Klimacent - mein Beitrag mit regionaler Wirkung / Rainer Unger (Manager KEM Alpbachtal)
   • Klima und Energieregion regio3 – KLAR! regio3 / Andreas Franze (Manager Klima- und Energieregion regio3)
   • Energieagentur Südostbayern GmbH/Bettina Mühlbauer (Geschäftsführerin)
   • Photovoltaik Sammelbestellung der Region Kitzbühler Alpen / Elfriede Klingler (Projektkoordinatorin Energie, Mobilität und Klimaschutz)
   • BEC Bürgerenergie Chiemgau eG / Vorstandsvorsitzender und Klimamanager von Bernau und Aschau David Schmidtner
 - Moderierte Diskussion: Elfriede Klingler (Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen)Hinweis: Die Veranstaltung wird online via Zoom durchgeführt. Klicken Sie auf den folgenden Link, um daran teilzunehmen:
Launch Meeting - Zoom


Zu DI Günter Pauritsch (Impulsvortrag): Günter Pauritsch leitet das Center Energiewirtschaft und Infrastruktur in der Österreichischen Energieagentur. Er beschäftigt sich unter anderem mit strategischen, energiewirtschaftlichen und energietechnischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Energiewende und ihren Auswirkungen in den energierelevanten Branchen. Er besitzt langjährige Erfahrungen im Energiebereich und war in früheren Positionen für die Energie-Control Austria und Österreichs Energie tätig. Günter Pauritsch hat an der Technischen Universität Graz Elektrotechnik studiert.


Neues LEADER Projekt: „Regionales und stressfreies Schlachten im Inntal“

06. Nov. 2021

Für eine mobile Schlachtbox mit Kühlanhänger zur Direktvermarktung hochwertiger Fleischprodukte in der Region Mangfalltal-Inntal kann nun die LEADER-Förderung beantragt werden. Landwirt Hubert Nagele aus Brannenburg und Initiator des Projekts stieß immer wieder an Grenzen,


Startwerkstatt Lokale Entwicklungsstrategie am 9. 11.2021

20. Okt. 2021

Ihre Ideen und Visionen für die Region Mangfalltal-Inntal sind gefragt. Aus diesem Grund möchten wir gemeinsam mit Ihnen in unserer Startwerkstatt den ersten Schritt für eine neue Entwicklungsstrategie gehen, nachdem wir auf die aktuelle LEADER-Förderphase zurückgeschaut haben.

Mit der Frage: „Wo sehen wir die LAG Mangfalltal-Inntal im Jahr 2030?“ betrachten wir unsere Region. Helfen Sie uns mit Ihrem Insider-Blick: wo stehen wir gerade, wo sind wir gut, wo sind wir noch nicht gut aufgestellt oder sogar verwundbar? Welche Themen wollen und müssen wir angehen?

Zur Startwerkstatt der LAG Mangfalltal-Inntal für die neue LES laden wir Sie herzlich ein:

am Dienstag, den 09. November 2021, 17.00 bis ca. 21.00 Uhr im Mareissaal in Kolbermoor Rosenheimer Str. 8, 83059 Kolbermoor

Folgendes Programm haben wir für Sie vorbereitet:

▪ Begrüßung: was haben wir im letzten Jahr bewegt? Anton Wallner, 1. Vorsitzender der LAG Mangfalltal-Inntal, Bürgermeister Bad Feilnbach

▪ Rückblick: Ergebnisse der online-Umfrage zum vergangenen Förderzeitraum, gemeinsame Arbeit Felicitas Leinauer, Sweco GmbH

– PAUSE –

▪ Neue Förderperiode in LEADER – Informationen aus dem Ministerium, Johann Kölbl, LEADER-Koordinator

 ▪ Impuls: Netzwerk LEADER – wie profitieren wir gemeinsam besser? Hans-Jörg Birner, Bürgermeister der ersten gemeinwohlzertifizierten Gemeinde Kirchanschöring, LAG Traun-Alz-Salzach

▪ Vision Mangfalltal-Inntal 2030 – wie läuft es ab und wo wollen wir hin? gemeinsame Arbeit Einführung und Ablauf, Gwendolin Dettweiler, Sweco GmbH

▪ Ausblick: wie geht es weiter?

Zur besseren Planung melden Sie sich bitte bis 02.11.2021 beim Management der LAG Mangfalltal-Inntal (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, spannende Diskussionen und Ihre Visionen, Ideen und Anregungen.

Bitte beachten Sie, dass der Zutritt zur Veranstaltung nur mit einem entsprechenden offiziellen Nachweis über eine zweifache Corona-Schutzimpfung, eine überstandene Corona-Infektion oder einen max. 24 Stunden alten Antigen-Test (3G-Nachweis) möglich ist. Auf den Laufwegen wird eine medizinische Maske zu tragen sein.Die aktuelle Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt bis Ende Oktober. Sollten sich für November Änderungen ergeben, informieren wir Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung. Wir weisen darauf hin, dass während dieser Veranstaltung von dem Prozess und den teilnehmenden Personen Fotoaufnahmen gemacht werden können. Diese verwenden wir für die Dokumentation der Veranstaltung und für die Berichterstattung. Dazu werden die Aufnahmen z. B. im Internet und in der Printpresse veröffentlicht. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, dass Sie auch auf diesen Fotos erkennbar sein werden. Falls dem nicht so ist, wenden Sie sich bitte an das LAG-Management


Feierliche Bescheidübergabe „Samerberg, wohin?“

13. Jul. 2021

Die Gemeinde Samerberg blickt in die Zukunft: ein neues Gemeindeentwicklungskonzept soll gemeinsam mit den Bürger/- innen erarbeitet werden und die Zukunft der großen Flächengemeinde weisen Die Gemeinde Samerberg stellt sich unter dem Motto „Gemeinsam weiterdenken“ die Frage, wohin sich die Kommune in den nächsten Jahren entwickeln soll. Zusammen mit den Bürgern und Bürgerinnen und vielen Beteiligten aus den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft will die Gemeinde ein Entwicklungskonzept mit konkreten Zielen und Maßnahmen erarbeiten, um diese Ziele zu erreichen. Basis dieses Konzepts soll ein professionell gesteuerter Leitbildprozess sein, dabei sollen jedoch die Bürger und Bürgerinnen ein gehöriges Wort mitzureden haben.

Übergeordnetes Ziel des Konzepts ist es, Samerberg für künftige Herausforderungen fit zu machen. Dabei sollen Themen behandelt werden, wie eine verbesserte Mobilität und ÖPNV, bessere Vernetzung der touristischen Anbieter und der Erhalt der heimischen Strukturen und Landschaft. Das Projekt wird aus dem europäischen Förderprogramm LEADER gefördert. Kürzlich hat das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) aus Rosenheim vor Ort feierlich den Förderbescheid an den Samerberger Gemeindechef Georg Huber übergeben. Dabei erläuterte der neue LEADER-Koordinator Johann Kölbl aus dem AELF, welche Schritte die Gemeinde unternommen hat, um nun in den Genuss der Fördermittel in einer Höhe von knapp 20.000 € zu kommen.

Bürgermeister Huber präsentierte die Hintergründe, wie es zu der Projektidee gekommen war, als die Gemeinde feststellen musste, dass die zu bearbeitenden Themen immer vielfältiger wurden und die Fragen nach dem „Wohin“ deutlicher. Erfahrung mit Leitbildprozessen hatte die große Flächenkommune bisher nur aus dem Tourismus. Die Initialzündung zum Gemeindeentwicklungskonzept gaben schließlich Presseberichte aus dem nördlich gelegenen Stephanskirchen: für den Ortsteil Haidholzen-Südost hatten die Landkreiskollegen ebenfalls ein solches Konzept auf die Füße gestellt – von den Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung war in der Presse zu lesen, so war die Idee geboren, die nun ihren Weg in die Umsetzung gefunden hat. Auch aus Sicht der Region und der LAG ist das Projekt zu befürworten, so entschied das Entscheidungsgremium der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) bereits im März dieses Jahres.

Der zweite Vorsitzende, Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch, stellte die Entscheidungsgrundlage für das Projekt  dar: eines der Hauptziele der LAG ist es in dieser Förderperiode, die Lebensqualität in der Region zu erhalten, die Dorfgemeinschaften und Vereine sollen gestärkt und die Strukturen der Dörfer verbessert werden. Eine zukunftsgerichtete Mobilität, ein verbessertes Netzwerk der touristischen Anbieter und der Wirtschaftsakteure, sowie der Erhalt der heimischen Landschaft – gerade in einer ländlich geprägten aber touristischen – Gemeinde wie Samerberg seien dabei ganz wesentliche Aspekte, betonte Jokisch in seiner Ansprache.


LEADER-Projekt Senioren bauen Brücken in Brannenburg startet mit Bescheidübergabe

13. Jul. 2021

Senioren bauen Brücken in Brannenburg In Brannenburg gibt es einen neuen Ortsteil Sägmühle – um die Neubürger- und -bürgerinnen in den Ort zu integrieren, startet mit der Bescheidübergabe ein neues LEADER-Projekt in der LAG Mangfalltal-Inntal Ziel des vom Christlichen Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach e.V. (CSW) initiierten Projekts ist es, Senioren und Seniorinnen aus dem Alt- und Neuort Brannenburg zusammen zu bringen und mit ihnen Brücken zu schlagen –


Newsletter: Neue Förderperiode, neue LES, neue Projekte

28. Jun. 2021

Es soll auch in der neuen Förderperiode für unsere LAG weitergehen mit LEADER, das hat die Mitgliederversammlung im April einstimmig beschlossen. Was das genau bedeutet und wie die LAG Mangfalltal-Inntal dort hinkommt, lesen Sie in den jeweiligen Artikeln hier in diesem Newsletter.

Hier können Sie sich den neuen Newsletter herunterladen:


Die Baukulturregion Alpenvorland lädt Sie herzlich zur 2. Baukulturwerkstatt am Montag, 5. Juli ab 17:30 Uhr ein!

13. Jun. 2021

Bei der 2. Baukulturwerkstatt wird eine Zwischenbilanz gezogen und man kann sich Input für das weitere Arbeiten holen. Es wird sich über öffentlichen Raum, gute Gestaltung, klare Kommunikation und neues Wohnen ausgetauscht – hochkarätige Vortragende, interessante Fragestellungen, gute Unterhaltung inklusive!

Die Veranstaltung findet als kurzweiliges und offenes Vernetzungstreffen im digitalen Raum statt, damit wirklich alle Interessierten teilnehmen können.

Programm:

17:15 Uhr: Eintreffen, Musik von brauch:tanz
17:30 Uhr: Beginn und Einführung / Begrüßung durch Landtagspräsidentin Ilse Aigner

17:55 Uhr: Block 1: Öffentlicher Raum / Neubeuern und Kiefersfelden
18:25 Uhr: Block 2: Gute Gestaltung / Bad Feilnbach und Holzkirchen

18:45 Uhr: 15 min Pause, Musik von brauch:tanz

19:00 Uhr: Gastimpulse: Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen / Julian Latzko, Bundesstiftung Baukultur
19:30 Uhr: Block 3: Klare Kommunikation / Dietramszell und Samerberg
20:00 Uhr: Block 4: Neues Wohnen / Bad Aibling und Gmund

20:20 Uhr: Schlussrunde
20:45 Uhr: Ende, Musik von brauch:tanz

Link zur Veranstaltung (via Zoom):
https://zoom.us/j/95227920360?pwd=eUZncHdyRHFubWlJYXE3ZTN0ZFpRdz09
Meeting-ID: 952 2792 0360
Kenncode: 536578

Alle Informationen und die Einladung finden Sie hier auf unserer Website. Bitte gern an Interessierte weiterleiten - wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

 

 


Baukulturregion zu Gast in Rheinland-Pfalz: Hier nachschauen!

20. Mai. 2021

Die Baukulturregion Alpenvorland durfte sich am 14. April bei der Veranstaltung "Baukultur im ländlichen Raum - Chance und Aufgabe" der Architektenkammer Rheinland-Pfalz als Vorzeigebeispiel präsentieren. Florian Kluge vom Projektteam gab einen Überblick über das Projekt und sprach auch über Freude, Mut und Vorbildwirkungen in der Baukultur.

Hier gehts zur Aufzeichnung - die Baukulturregion startet bei Minute 12.

 

 

 

 


Offenes Programm zum guten Bauen - Übergreifende Vorzeigeprojekt "Baukulturregion Alpenvorland" hat Fahrt aufgenommen

26. Apr. 2021

In der Baukulturregion Alpenvorland haben sich die drei bayerischen Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Rosenheim mit den acht Gemeinden Bad Aibling, Bad Feilnbach, Dietramszell, Gmund, Holzkirchen, Kiefersfelden, Neubeuern und Samerberg zusammengeschlossen, um die Baukultur auf regionaler und lokaler Ebene voranzubringen. Gemeinsam wird daran gearbeitet, eine Vorzeigeregion für gutes Bauen zu werden – der ersten im ganzen Bundesgebiet.

Pandemiebedingt mussten die ursprünglichen Vorhaben und Aktionen in den digitalen Raum umgeleitet werden. Das Projekt hat nun Fahrt aufgenommen und das Interesse wächst sprunghaft: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den vielen Veranstaltungen werden immer mehr. Bei den vergangenen Online-Vorträgen waren zwischen 70 und 100 Personen anwesend, haben zugehört, diskutiert und sich eingebracht.

Wir haben Lust auf gutes Bauen!

Baukultur ist ein breit angelegtes Feld des „guten Lebens“ in all seinen Facetten. Besprochen wurde in den letzten Vorträgen eine große Bandbreite an Themen: Wie man Leerstand in der Landwirtschaft begegnet und darin zeitgemäß wohnen kann (Online-Vortrag am 18.03.) und wie man als Gemeinde Leerstand aktivieren kann (Online-Vortrag am 28.01.). Wir haben Beispiele für gutes Bauen in der Region angeschaut (Online-Vortrag am 23.03.) und einen virtuellen Stadtrundgang durch Memmingen gemacht (Online-Exkursion am 27.03.). Und wir haben uns gemeinsam einen Film im Kino angeschaut und sind anschließend zu Diskussion und Ausklang in die digitale Bar gegangen (Online-Kino-Premiere am 28.02.). Das alles wurde nicht im stillen Kämmerlein, sondern öffentlich zugänglich gemacht.

Gutes Bauen ist Vielfalt

In den acht Projektgemeinden wird aber auch hinter den Kulissen intensiv gearbeitet. Da geht es um Themen, die sehr viele Menschen betreffen. Etwa um gutes und bezahlbares Wohnen (Gmund, Bad Aibling), um starke, lebendige und grüne Ortszentren (Neubeuern, Kiefersfelden), darüber, wie man übers Bauen redet (Bad Feilnbach), darüber, wie man die Leute einbindet (Dietramszell), um einen pulsierenden öffentlichen Raum (Holzkirchen) und um Tourismus, der gut für den Ort ist (Samerberg). Es ist wichtig, dass nicht nur einzelne über diese Themen entscheiden, sondern Baukultur zum Thema für alle wird, die mitmachen wollen.

Baukultur ist dann erfolgreich, wenn es ein Zusammenspiel gibt: Erstens von Bürgerinnen und Bürgern, die die Expert*innen für das Leben in ihren Gemeinden sind, zweitens von Gemeinderät*innen und Bürgermeister*innen, die einen Überblick über ihre ganze Kommune haben, und schließlich von Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen, die helfen, das umzusetzen, was die Gemeinden als Ergebnis eines breit angelegten Dialogs für zukunftsfähig halten.

Durchs Reden kommen die Leute zusammen

Was sind unsere Erkenntnisse nach den ersten Monaten? Es ist gut, wenn man miteinander redet und den eigenen Horizont erweitert – zum Beispiel beim regelmäßigen Baukultur-Stammtisch in Dietramszell, oder beim monatlichen Bürgermeister-Frühstück der acht teilnehmenden Gemeinden. Dabei müssen wir uns auch nicht immer einig sein – Vielfalt ist erlaubt! Das Thema betrifft alle Bürgerinnen und Bürger, nicht nur die Gemeindeämter. Bei den kommenden Online-Vorträgen geht es z.B. um neue Formen des Wohnens. Wir können viel von guten Beispielen lernen, kopieren funktioniert aber nicht – die Region muss ihren eigenen Weg finden und eine eigene Identität pflegen. Wir sind eine lebenswerte Region und wollen das auch bleiben, trotz starken Drucks von außen.

Schauen Sie vorbei!

Bis zum Projektabschluss Ende 2022 wollen wir eine gemeinsame Baukulturstrategie erarbeiten, die in die Zukunft weist. Wir freuen uns, wenn Sie bei unseren kommenden Veranstaltungen dabei sind und mitreden – etwa bei der großen Baukulturwerkstatt am 05. Juli 2021 in Kolbermoor. Alle aktuellen Informationen und die Anmeldung zum Newsletter finden Sie unter www.baukulturregion.de.

Factbox:

Das LEADER-Projekt „Baukulturregion Alpenvorland“ ist gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER).

Das Projekt wird von der ARGE Baukultur konkret durchgeführt, die sich aus dem österreichischen Verein LandLuft, dem Büro für urbane Projekt aus Leipzig und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft aus Alfter bei Bonn zusammensetzt.

Projektlaufzeit: 02/2020-12/2022

www.baukulturregion.de


Einladung zum digitalen Vortrag "Ungewohnt bewohnt" - Baukulturregion Alpenvorland

26. Apr. 2021

Gmund und die Baukulturregion Alpenvorland laden am 29. April 2021 (19:00 bis 20:30 Uhr) zum Thema "Ungewohnt bewohnt" herzlich zum dritten Vortrag der digitalen Vortragsreihe ein!
Vorgestellt werden die Baugruppenprojekte in Garmisch-Partenkirchen, Münsing und Pressbaum . 


LAG Mangfalltal-Inntal will sich um weitere Förderperiode bewerben

23. Apr. 2021

Die Mitglieder der Regionalinitiative und LEADER-Aktionsgruppe beschließen, sich für den Förderzeitraum 2023-2027 erneut als LAG zu bewerben Die jährliche Mitgliederversammlung der Regionalinitiative Mangfalltal-Inntal fand Mitte April aufgrund der Coronapandemie virtuell über die Videoplattform Zoom statt. Die Mitglieder beschlossen einhellig,


Neue Projekte und neue LEADER-Gelder in der LAG Mangfalltal-Inntal:

29. Mär. 2021

Auch im Jahr 2021 geht LEADER in der LAG Mangfalltal-Inntal in eine neue Runde. Die EU hat den Förderzeitraum bis Ende 2022 verlängert, und es gibt bayernweit neue Gelder für die Förderung. Einzige Neuerung ist, dass die bayerischen LEADER-Gruppen (LAG) keine eigenen Mittel mehr vergeben, das Geld kommt aus dem zuständigen Münchner Landwirtschaftsministerium (StMELF). Aus diesem Grund treffen die LAG-Gremien die Beschlüsse unter Vorbehalt der Mittelverfügbarkeit.


Rosenheimer Klimafrühling 2021

27. Mär. 2021

Klimawandel stoppen - es ist höchste Zeit, legen wir los!

Zahlreiche Online-Vorträge zum Thema "Klimawandel". Mehr Informationen und kostenlose Anmeldung unter www.ezro.de/klimafruehling.


Online-Kino-Premiere: "Ort schafft Ort" - Wie Baukultur Menschen und Orte verändert

15. Feb. 2021

Neubeuern und die Baukulturregion Alpenvorland laden ein  am 25. Februar um 19 Uhr ein zum Ersten Online-Kino! Inhalt des Films, Filmplakat und weitere Informationen auf unserer Website: http://www.baukulturregion.de/news-details/online-kino-premiere.html


Es gibt auch gute Nachrichten - der neue Newsletter der LAG Mangfalltal-Inntal

18. Dez. 2020

Für die LAG Mangfalltal-Inntal geht ein turbulentes aber erfolgreiches Jahr zu Ende, zahlreiche Termine zu Projekteröffnungen bzw. Bescheidübergaben sprechen eine deutliche Sprache – weitere interessante Projekte sind auf dem Weg. Daran gilt es im nächsten Jahr anzuknüpfen, um bis zum Ende der Förderperiode 2021 möglichst viel für die Region zu erreichen.

Hier können Sie den neuen Newsletter herunterladen.


Bürgerengagement wird hier GROSS geschrieben!

22. Nov. 2020

Der Kleinprojektefonds für bürgerschaftliches Engagement in der LAG Mangfalltal-Inntal wird neu aufgelegt – unbürokratische Anträge und eine schnelle finanzielle Unterstützung für Kleinprojekte der Bürger und Bürgerinnen in den LAG-Gemeinden sind wieder möglich.

Nähkurse für Jugendliche, um alte Klamotten aufzuwerten, ein regionsübergreifendes Bigbandtreffen, die naturnahe Gestaltung eines Gemeindegartens, literarische Sonderausstellungen der Museen rund um Rosenheim, eine Computersprechstunde für Senioren, ein Denkmal für Enoch zu Guttenberg, eine Musikanlage für den Bandprobenraum – all das und einiges mehr ist bereits mit dem Kleinprojektefonds der LAG gefördert worden.

Wie sieht es mit Ihrer Projektidee aus? Die örtliche Musikkapelle wollte sich schon immer mal einen Kurs mit einem angesagten Profi gönnen, aber das nötige Kleingeld dafür fehlt? Der Sportverein möchte die Jugendtrainer coachen lassen oder benötigt neues Equipment fürs Training? Der Gartenbauverein möchte den Ort mit heimischen Pflanzen verschönern? Der Schulförderverein möchte eine politische Bildungsfahrt anbieten?

Oder… oder… oder – Sie haben eine andere Idee, die das Ehrenamt in Ihrer Gemeinde fördert und benötigen finanzielle Unterstützung? Dann ist die LAG Mangfalltal-Inntal mit dem Kleinprojektefonds Bürgerengagement der richtige Ansprechpartner für Sie: Gefördert werden können Kleinmaßnahmen, die das Ehrenamt in der Region unterstützen, in der LAG liegen und zeitlich begrenzt sind mit einem Betrag von bis maximal 2.500 €. Anträge stellen können Schulen, Kindergärten, Vereine und andere Vereinigungen, die sich ehrenamtlich betätigen. Melden Sie sich bei der LAG mit Ihrer Idee und sichern Sie sich die Förderung. Die Anträge werden nach der Reihe des Eingangs bearbeitet, es stehen insgesamt gut 22.000 € dafür zu Verfügung.

Hier können Sie sich die aktuelle Pressemitteilung herunterladen:

 


1. Baukulturwerkstatt in virtuellen Raum

13. Okt. 2020

Es gibt Neuigkeiten beim Kooperationsprojekt "Baukulturland". Die 1. Baukulturwerkstatt wird in den virtuellen Raum verlegt. Somit haben mehr Personen die Möglichkeit an der Veranstaltung teilzunehmen, denn die 1. Baukulturwerkstatt ONLINE ist für TeilnehmerInnen aus allen Risikogebiet erreichbar und dadurch unabhängig von Beherbungsverboten, Quarantägeregelungen und anderen Planungsunsicherheiten. 


Regionale Direktvermarktung im Fokus zum Auftakt des Interreg- Projektes “Gelebter Klimaschutz" Bayern/Tirol"

07. Okt. 2020

Die grenzüberschreitende Ringveranstaltung ging unter dem Titel “Der Rosenheimer Bauernherbst und die Schmankerlstraße” zum Thema Ernährungssouveränität als erstem von insgesamt drei Themenschwerpunkten an den Start. Die weiteren Veranstaltungen werden zu Wärmeenergie und Mobilität stattfinden.


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Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)