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Graphik die alle 16 LAG Orte anzeigt mit EU-Karte im Hintergrund

Aktuelles Archiv

Aktuelles aus der LAG

LAG Mangfalltal-Inntal: Gremium gibt neue Projekte zur Förderung frei

10. Sep. 2020

Frisches Ausstellungskonzept im Heimathaus Blaahaus in Kiefersfelden, innovatives Tagungsformat Leerstandskonferenz Mangfalltal und unermüdliches Bürgerengagement in unserer Region


Energie und Natur auf Schritt und Tritt -Kieferer Energiewanderweg macht Geschichte erlebbar

08. Sep. 2020

Der in Deutschland einzigartige Kieferer Energiewanderweg zeigt auf 23 Stationen, wie der Wasserreichtum, die Ressourcen der Wälder und die Kraft der Sonne im Luftkurort
Kiefersfelden seit über 500 Jahren verantwortlich und nachhaltig genutzt werden. Das spannende und hochaktuelle Thema ist in die vielfältige Natur sowie das Erlebnis- und
Erholungsangebot zwischen Inn-Auen (ca. 500 m) und alpiner Bergregion (bis 1852 m) eingebettet. Kieferbach und Gießenbach, zwei Gebirgsbäche aus den Alpenmassiven Tirols und
Bayerns, waren der Motor einer industriellen Blütezeit, die erst Anfang des 21. Jahrhunderts endete. Sie trieben Sägemehlmühlen zur Erzeugung von Sprengstoff an, trifteten Baumstämme zur Produktion von Holzkohle in die Kohlstatt, lieferten Energie für den Betrieb von Hochofen und Hammerwerk, Sensenschmieden und Marmorverarbeitung, Kalk- und Zementherstellung. 2008 wurde als letztes Wahrzeichen der Kamin des Zementwerks gesprengt. Der 16 Kilometer lange Energiewanderweg macht die Geschichte anhand einer umfassenden Ausstellung im Museum „Blaahaus“, von Überresten, noch genutzten
historischen Anlagen sowie Beschreibungen auf Hinweistafeln, in Flyern und im Internet erlebbar. Er zeigt aber auch Beispiele für innovative Ansätze zur Gewinnung und Nutzung von regenerativen Energien etwa durch Photovoltaik-„Aktien“, neue Wasserkraftwerke, KraftWärme-Kupplung im Erlebnisbad oder den Antrieb einer Turbine mit Faulgasen aus der Kläranlage. Auf einer Gesamtlänge von ca. 16 Kilometern führt der Wanderweg über Pfade und Parkwege, durch Grünanlagen und über naturbelassene Waldwege, entlang zweier Wildbäche zum Inn und durch eine spektakuläre Schlucht bis hinauf ins Gebirge.
Erwachsene und Kinder entdecken auf spannende und unterhaltsame Weise Energieschnecken, versteckte Kanäle, Kraftwerksturbinen, Wehranlagen, ein „Wasserschloss“, einen Wasserspielplatz, Bayerns größtes Wasserrad oder die wildromantische Gießenbachklamm. Die vier Abschnitte starten an Parkplätzen mit Haltestellen des Ortsbusses. Unterwegs erwarten die Wanderer Einkehrmöglichkeiten und Abkühlung in Bächen und an Staustellen.

Der Kieferer Energiewanderweg ist ein mit dem europäischen Programm LEADER in der
LAG Mangfalltal-Inntal gefördertes Projekt, die Förderung beträgt gut 37.000 €. Das Projekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER).


Der 16 km lange Kieferer Energiewanderweg ist in vier farbig markierte Abschnitte aufgeteilt. Sie sind zwischen 2,9 und 5,1 km lang und können einzeln begangen oder miteinander
kombiniert werden. Gelbe Pfeile mit dem Energiewanderweg-Logo und entsprechenden Farben weisen den Weg zu den 23 Stationen. An den Startpunkten gibt es Parkplätze,
Fahrradabstellmöglichkeiten und Haltestellen des Ortsbusses. Wegbeschreibungen und Erklärungen an allen Stationen.

Abschnitt 1, Start: Rathaus Kiefersfelden: Die Violette Tour führt durch das ehemalige Industriegebiet unter anderem zum Blaahaus-Museum, einer Fähre mit „Fluss-Motor“ und
einem Kinderspielplatz, auf dem Wasser sogar nach oben fließen kann. (Länge 2,9 km, Gehzeit 45 min, Höhenmeter 9)
Abschnitt 2, Start: Rathaus Kiefersfelden: Im roten Abschnitt erfahren Wanderer unter anderem, wie heute Strom in einem „Schneckenhaus“ erzeugt wird, warum ein Landeplatz
für Holz die Industriegeschichte Kiefersfeldens einleitete und wo die Römer Spuren hinterließen. (Länge 3,1 km, Gehzeit 50 min, Höhenmeter 27)
Abschnitt 3, Start: Parkplatz Hechtsee: Im grünen Abschnitt geht es auf dem Weg zum „Paradies“ unter anderem darum, weshalb ein Wasserfall nach „faulen Eiern“ stinkt, wie sich
Energie anfühlt und warum ein einsames Holzhäuschen für den Hochwasserschutz wichtig ist. (Länge 4,9 km, Gehzeit 1 h 20 min, Höhenmeter 27)
Abschnitt 4, Start: Parkplatz Gießenbachklamm/Wasserrad: Im blauen Abschnitt liegen Kiefersfeldens kleinstes, größtes und ältestes Wasserkraftwerk – jedes mit einer anderen
Technik. Der weitere Weg führt durch die spektakuläre Gießenbachklamm zu einem AlmGasthof und einem magischen Bauernhof mit Traumpanorama. (Länge 5,1 km, Gehzeit 1 h
50 min, Höhenmeter 236, beim Einstieg in die Klamm ca. 200 Stufen)

Ausführliche Beschreibungen, für das Smartphone optimiert unter www.energiewanderweg.de. Der Flyer „Streifzüge“ und eine 40-seitige Broschüre sowie persönliche Beratung in der
Kaiser-Reich Touristinformation, Rathausplatz 5, 83088 Kiefersfelden (im Freizeitbad INNSOLA), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Service-Telefon: 08033 / 976527.


„Wendelstein-Streifzüge“: Neue Themenwege begeistern Wanderer

03. Sep. 2020

Brannenburg / Bayrischzell / Fischbachau / Bad Feilnbach – Geologie, Wasser, Sage und Almwirtschaft, Kunst sowie Meditation – das sind die Schwerpunkte, aus denen unter Einbeziehung von Bevölkerung, Fachleuten und Touristikern ein landkreisübergreifendes Themenwegekonzept am Wendelstein umgesetzt wurde. Knapp 130.000 Euro an Fördermitteln aus dem LEADER-Topf halfen bei der Realisierung. Mitte September feiern die Beteiligten Eröffnung.
 
 
Vom Konzept bis zur Umsetzung - Ein weiter Weg
Ein erstes Zusammentreffen der beteiligten Gemeinden Brannenburg, Bayrischzell, Fischbachau und Bad Feilnbach sowie der Wendelsteinbahn zur Entwicklung der Themenwege fand bereits im Jahr 2014 statt. Hintergrund: Der in den 1980er Jahren am Wendelstein installierte Geopark präsentierte sich extrem veraltet. „Die Erläuterungstafeln entlang der Wege in die Talorte waren sehr textlastig und optisch nicht mehr zeitgemäß. Nach der gelungenen Neuinszenierung der Wendelsteinhöhle im Jahr 2010 schien uns eine Attraktivierung der Wanderwege am Wendelstein dringend notwendig“, schildert Florian Vogt, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn, die Anfänge des Themenwegeprojekts, und lud die Zuständigen der Tourist-Informationen bzw. die Bürgermeister aus den umliegenden Talorten zur Besprechung. 
 
Bis zur Umsetzung war es damals aber noch ein weiter Weg. Um die unterschiedlichen Ideen bestmöglich realisieren zu können und Synergien zu schaffen, beispielsweise durch ein gemeinsames Marketingkonzept, beschloss man, Fördermittel aus dem LEADERProgramm zu beantragen. Den Zuwendungsbescheid für die Konzeptionierung der Themenwege am Wendelstein erhielt die Wendelsteinbahn – als so genannter Leadpartner verantwortlich für die Koordination und das Antragsverfahren – bereits im Jahr 2016. (Fördersumme für das Konzept: ca. 20.000 Euro.) 
 
 
Komplexes Ausschreibungsverfahren
Für die Realisierung der fünf Themenwege, die sich künftig unter dem gemeinsamen Namen „Wendelstein-Streifzüge“ präsentieren, wurde ein weiterer Förderantrag beim Amt für Landwirtschaft und Forsten gestellt und 2017 bewilligt. Mit dem Projektmanagement und der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit wurde das Landschaftsarchitekturbüro Niederlöhner beauftragt, doch die Umsetzung des Projekts verzögerte sich. Mancherorts waren mit den geplanten Stations-Standorten langwierige Grundstücksverhandlungen verbunden, vor allem aber sorgte das behördlich vorgeschriebene Ausschreibungsverfahren für ein hohes Maß an Komplexität. Da die Angebote für manche Gewerke die ursprüngliche Schätzung teils erheblich überstiegen, musste die Ausschreibung teils mehrmals aufgehoben, überarbeitet und das Gewerk neu ausgeschrieben werden. „Das Ende vom Lied war, dass viele der Arbeiten, beispielsweise das Setzen von Fundamenten, in Eigenleistung erbracht werden mussten, um im Förderrahmen zu bleiben“, so Florian Vogt. Erschwerend hinzu kam dann die Corona-Krise. Nach dem behördlich angeordneten Shutdown und Stillstand der Bergbahn von Mitte März bis Ende Mai, verbunden mit viel Ungewissheit, mussten die Arbeiten am Wendelstein schließlich unter hohem Zeitdruck erledigt werden. Auch ungünstige Witterungsverhältnisse sorgten im hochalpinen Gelände immer wieder für die ein
oder andere Verzögerung. Zuletzt traf Anfang August ein Hochwasserereignis am Jenbach die Bad Feilnbacher Beteiligten schwer. Zum Glück wurden die Stationen nur minimal beschädigt. Allerdings wurde ein Teil des Weges weggespült. Dank tatkräftiger Unterstützung durch Bauhof und Wasserwirtschaftsamt wird der Weg aber bald wieder vollständig begehbar sein.
 
„All der Aufwand hat sich gelohnt“, sind sich die Projektpartner einig. Das Ziel, sowohl Urlaubsgästen als auch Einheimischen abwechslungsreiche Wanderwege am Wendelstein bieten zu können, unterwegs Wissen speziell über die Region zu vermitteln, anzuregen und nicht zuletzt einmalige Rastgelegenheiten und geschickt gelenkte Blickachsen zu schaffen, wurde in jeder Hinsicht mehr als erreicht. Durch die Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung, von Pädagogen, Almbauern, Natur- und Gästeführern sowie Touristikern bei der Ideenentwicklung konnte sichergestellt werden, dass für jeden Wanderweg ein passendes Thema gewählt wurde, das gleichzeitig authentisch ist und auf breite Akzeptanz stößt.
 
 
Fünf Wege – fünf Themen
Brannenburg – Künstlerweg In Brannenburg lag durch die örtlich ansässige Künstlerkolonie das Thema Kunst auf der Hand. Ausgehend vom Talbahnhof der Zahnradbahn begegnen den Wanderern unterwegs 13 unterschiedliche Exponate. Nur als Beispiele seien der komplett aus Holz konstruierte Aussichtspunkt „Flügelschlag“ an der Mitteralm genannt oder die „Dolina“ an der Reindleralm, die – so hatte es sich Bergbahnchef Vogt gewünscht – von der Zahnradbahn aus sichtbar ist und Wanderern gleichzeitig als Rast- und Sitzgelegenheit dient.
 
Bad Feilnbach - Jenbachweg  „In Bad Feilnbach bot sich durch den Verlauf des Jenbachs das Thema Wasser an“, erklärt Ute Preibisch, die örtliche Touristinfo-Leiterin. Mit viel Spaß, Spiel und Rätseln werden hier die Besonderheiten des Jenbachs erklärt. Dabei kommt das Pritscheln und selbst Ausprobieren nicht zu kurz. Ein überdachter Rastplatz mit extra Kindertisch rundet das Angebot ab.
 
Bayrischzell – W(-endelstein)-M(-ännlein) Gipfelsteig  Die Gemeinde Bayrischzell erweitert den bestehenden Wendelstein-Männlein-Weg und führt ihn weiter zum Gipfel. Der WM-Gipfelsteig fokussiert sich dabei vor allem auf sportliche Familien mit Kindern. Verwoben mit der Sage um die Wendelstein-Männlein, werden den Wanderern Natur und Almwirtschaft nahegebracht. Auch der Humor kommt nicht zu kurz: so schaut der Wanderer unterwegs zum Wendelstein auch mal „mit dem Ofenrohr ins Gebirge“.
 
Fischbachau – Meditationsbergweg In Fischbachau schuf man mit dem Meditationsbergweg eine sinnvolle Verbindung zwischen der Wallfahrtskirche Birkenstein und dem Wendelsteinkircherl. Inspiriert von den naturgegebenen Besonderheiten der Stationsstandorte wird man hier eingeladen sich selbst Fragen zu stellen, die im Alltag oft zu kurz kommen.
 
Oberer Gipfelbereich – Geologierundweg Wissenswertes zu den geologischen Besonderheiten des Berges erfahren Wanderer auch weiterhin entlang des beliebten Gipfel- und Panoramawegs im oberen Gipfelbereich des Wendelsteins, künftig aber mit interaktiven und somit spannenden Elementen. So veranschaulicht beispielsweise ein „Viscope“ Lage und Ausdehnung des Rosenheimer Sees in der Eiszeit. Das bisher recht versteckte „Wetterloch“ am Panoramaweg wurde durch eine Stahltreppe begehbar gemacht. Zu jeder der insgesamt acht Stationen am Geologie
Rundweg gibt es darüber hinaus leicht verdauliche Erläuterungstafeln inklusive pädagogisch wertvoller Quizfrage.
 
 
Besonderheiten im Fokus
Insgesamt 44 Stationen wurden gebaut. Allen Beteiligten lag dabei am Herzen, dass sich die Bauten und Tafeln der Stationen harmonisch in das Landschaftsbild einfügen und der Bau möglichst naturverträglich vonstattenging. Sämtliche Stationen der Themenwege am Wendelstein wurden unter der Maßgabe verwirklicht, die auch in der Wendelsteinhöhle gilt: Was man nicht kennt, kann man nicht schützen. Die Wanderer am Wendelstein werden an den Stationen also auf die jeweiligen Besonderheiten des Weges und des Ortes hingewiesen. Die Standorte regen dazu an, inne zu halten und sich bewusst mit der einmaligen Bergwelt auseinander zu setzen. 
 
Mehr Infos: www.wendelstein-streifzuege.de


Gelebter Klimaschutz Bayern/Tirol - 1. Event am 18. September in Rosenheim

03. Sep. 2020

Klimaschutz und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist weltweit ein brisantes Thema. Auch in der Alpenregion sind teilweise schon Auswirkungen des Klimawandels spürbar und sie machen vor Landesgrenzen nicht halt. Mit den Ringveranstaltungen sollen Kommunen und Initiativen aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, aus der kreisfreien Stadt Rosenheim sowie aus dem Tiroler Unterland grenzüberschreitende, innovative wie auch bewährte Modelle in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit kennenlernen können.

Weiter Informationen zur VEranstaltung am 18. September in Rosenheim entnehmen Sie bitte dem Infoflyer zum Downloaden.

 Aufgrund der Pandemiesituation ist die Anzahl der TeilnehmerInnen vor Ort sehr begrenzt. Eine Anmeldung bei der Wirtschaftsförderstelle des Landratsamtes Rosenheim,  E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist unbedingt erforderlich!

HINWEIS: Sie können die Veranstaltung ab 10:15 Uhr im Live-Stream  auf Facebook unter www.facebook.com/ Gelebter-Klimaschutz-BayernTirol-101421061687449 mitverfolgen.


Gremium geht neue Wege – virtuell neue Projekte auf den Weg gebracht

16. Jul. 2020

Vieles läuft anders seit Corona – auch die Beschlussfassung im Gremium der LAG Mangfalltal-Inntal: Wie berichtet, hatte das zuständige bayerische Landwirtschaftsministerium die Verfahren für die Projekte vereinfacht, damit die LEADER-Gruppen den Corona-Maßnahmen Rechnung tragen können. Mit diesen vereinfachten Vorgaben hat das Entscheidungsgremium der LAG nun zwei neue Projekte zur Förderung freigegeben: 

Kinderspielbereiche für die inklusive Kletterhalle Basislager, Bad Aibling

Die vom Stützpunkt Inntal e.V. in mutiger und aufopferungsvoller ehrenamtlicher Arbeit geplante Kletterhalle ist als Inklusionsbetrieb und –Sportangebot auf dem B&O-Gelände in Bad Aibling angedacht. 
Um allen Altersgruppen in der Halle etwas zu bieten, möchten die Akteure zwei unterschiedliche Kinderspielbereiche integrieren. Für Krippen- und Kindergartenkinder soll für ruhiges Spiel und als Rückzugsecke im ersten OG die Spielewelt Bienenstock entstehen, für Kindergartenkinder und Grundschüler ist im dritten OG für Bewegen und Toben die Villa Wiesengarten geplant. 

Das Gremium befasste sich in der Herbstsitzung bereits einmal mit diesem Projekt, nun wurde es vom Projektträger erneut vorgestellt, eine wesentliche Frist konnte nicht eingehalten werden. 

Unterstützung Bürgerengagement 2020-22

Der Kleinprojektefonds Bürgerengagement wird bei Vereinen der LAG immer beliebter: Ob Unterstützungen von Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Jazzevents, Nähkurse für Kinder, Insektenhotels und diverse weitere Ideen, die Nachfrage reißt nicht ab. Der vorgesehene Topf für die ehrenamtlichen Projekte ist bei der LAG nahezu ausgeschöpft. Nun hat das Ministerium die Möglichkeit eröffnet, dieses Budget aufzustocken. Dies lässt sich die LAG nicht zweimal sagen, das Entscheidungsgremium spricht sich einstimmig für die Verdoppelung des Fonds aus. 

Bürgerengagement in Neubeuern: Erinnerung an Freiherr zu Guttenberg

Mit den Fördergeldern aus dem Kleinprojektefonds Bürgerengagement unterstützt die LAG Mangfalltal-Inntal Kleinmaßnahmen mit ehrenamtlichem Engagement. Die Idee des „Förderverein der Musikkapelle Neubeuern“: „Erinnerungstafel für Baron Ennoch Freiherr zu Guttenberg“ hat das Gremium als eines der letzten Kleinmaßnahmen aus dem alten Budget zur Förderung frei gegeben.


Baukultur Alpenvorland – Gemeindebereisungen

16. Jul. 2020

In den fünf künftigen Baukulturgemeinden der LAG Mangfalltal-Inntal Bad Feilnbach, Kiefersfelden, Bad Aibling, Neubeuern und Samerberg (leider ohne Bild) fanden vor kurzem die ersten Ortsbegehungen statt. Die jeweiligen Ortsbetreuer vom Team der ARGE Baukultur haben um eine Vor-Ort-Besichtigung gebeten. In unterschiedlichen Zusammensetzungen spazierten die Teilnehmer geführt von den Bürgermeistern durch die Orte und gewannen so erste Eindrücke.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt Baukultur.


Der aktuelle Sommer-Newsletter

01. Jul. 2020

Hier erhalten Sie/Ihr heute unseren nagelneuen Newsletter der LAG. Wir wünschen frohes Stöbern und Lesen – haben Sie neue Ideen und Anregungen für Projekte in der LAG? Dann melden Sie sich gern bei uns – noch sind Gelder vorhanden!


ARGE Baukultur startet Projekt Baukultur Alpenvorland

22. Jun. 2020

In den letzten Wochen ist es in unseren acht Baukulturgemeinden schrittweise losgegangen – coronabedingt natürlich mit neuen digitalen Formaten. Das beauftragte Projektteam der ARGE Baukultur hat sich in den Gemeinden vorgestellt und die ersten Schritte werden geplant. Hier ist ein Link zu finden, in dem sich das Projektteam den Gemeinden vorstellt: Vorstellungsvideo

Eine Pressemitteilung dazu finden Sie hier:

 

Link zur Homepage des Projekts Baukulturregion


Euregio Inntal und LEADER – virtueller Austausch

22. Mai. 2020

Auch wenn Corona die persönliche Netzwerkarbeit nach wie vor einschränkt – wir lassen uns nicht abhalten. Den Austausch zwischen Euregio und LAGen in Oberbayern Süd haben die Akteure und Akteurinnen deshalb einfach in den digitalen Raum verlegt. So fand kürzlich ein virtuelles Treffen statt, um sich über aktuelle Projekte, Strategieentwicklungen für die neue Förderperiode und die weitere Zusammenarbeit auszutauschen – und dies alles unter strikter Beachtung der Abstandsregelung und Hygienevorschriften, denn jeder Teilnehmer saß in seinem eigenen Büro. Das Fazit aller Beteiligten fiel entsprechend positiv aus, wie das Bild zeigt – ein Folgetermin wurde ebenfalls vereinbart.


Hausärzteversorgung in unserer Region rund um Rosenheim – Ergebnis LEADER-Projekt liegt vor

22. Apr. 2020

Der Rückgang von Hausarztpraxen in den ländlichen Regionen Deutschlands ist mittlerweile ein bekanntes und zunehmend drängendes Phänomen. Der Landkreis Rosenheim steuert in einem gemeinsamen Projekt mit den Partnergemeinden Obing, Kienberg und Pittenhart aus dem Nachbarlandkreis Traunstein aktiv dem Trend entgegen. Die Ergebnisse der Projektstudie liegen nun vor.
Die Gesundheitsregionplus im Landkreis Rosenheim untersuchte im LEADER-Projekt „Attraktiv für Hausärztinnen und Hausärzte: eine Region kümmert sich“ im Rahmen einer Studie, welche Möglichkeiten sich den beteiligten Kommunen bieten, um den Erhalt der hausärztlichen Versorgung in der Region rund um Ro-senheim aktiv zu unterstützen. Dabei waren die Besonderheiten der Region zu berücksichtigen und Handlungsempfehlungen abzuleiten, die sich an den Landkreis bzw. die Gemeinden richten und die einzeln oder gemeinsam umgesetzt werden können.
Die beiden LAGen Mangfalltal-Inntal und Chiemgauer-Seenplatte kooperierten in dem Projekt, das europäische Förderprogramm LEADER unterstützte mit knapp 20.000 €.
Die Ergebnisse der Studie machen deutlich: Ärzte und Ärztinnen müssen dabei unterstützt werden, rechtzeitig medizinischen Nachwuchs an die Region zu binden, z.B. in dem sie Studenten Famulaturplätze – so heißt das Praktikum bei Medizinern – anbieten. Denn wer einmal eine längere Zeit in einer attraktiven Region gelebt und gewirkt hat, ist viel leichter zu motivieren, sich dort langfristig zu etablieren. Dabei hilft es auch, den Austausch zwischen den Ärzte-Generationen in der Region zu fördern.
Die Aufgabe, die Ärzte dabei zu unterstützen, obliegt der Politik: Die Studie ruft vor allem die Gemeinden auf, rechtzeitig aktiv Gespräche mit den ortsansässigen Hausärzten zu führen, günstige Wohnungen für potenzielle Famulanden zur Ver-fügung zu stellen und die Famulaturplätze durch aktive Werbung sichtbar zu machen. Das soziale Netzwerk in der Gemeinde kann dabei gut unterstützen: Studenten aus der Region ansprechen, die Besonderheiten der Region kommuni-zieren, auch Patienten behutsam in die Kommunikation einbeziehen, es ist ein ganzer Strauß an Maßnahmen, der nötig und hilfreich ist.
Somit ist der vertrauensvolle kommunikative Auf- und Ausbau der Beziehungen zwischen Politik, Hausärzt*innen, Bevölkerung und starken Partnern der Studie zufolge ein wesentlicher Faktor, um Hausarztsitze langfristig in der Region zu halten.
Die Gesundheitsregionplus im Landkreis Rosenheim will in den nächsten Wochen und Monaten entsprechend unterstützende Aktionen z.B. in Form von Themen-gruppen, Veranstaltungen, Gesprächsleitfäden u.ä. erarbeiten, um die Gemeinden in diesem Zusammenhang zu unterstützen.


Die LAG Mangfalltal-Inntal ist ein Zusammenschluss von 16 Gemeinden, die LAG Chiemgauer-Seenplatte von 24 Gemeinden, die unter Beteiligung der Bür-gerschaft und der lokalen sowie regionalen Akteure jeweils eine gemeinsame Lokale Entwicklungsstrategie (LES) für die LEADER-Förderperiode 2014 – 2020 erarbeitet haben und diese nun unter Nutzung von LEADER-Fördermitteln umsetzen. Wenn Sie mehr erfahren oder aktiv mitwirken wollen, besuchen Sie die Webseiten der jeweiligen LEADER-Region: www.lag-mangfalltal-inntal.de oder www.chiemgauer-seenplatte.de.

Pressemitteilung:

 


Es geht weiter!

20. Apr. 2020

Die Corona-Pandemie hat in kürzester Zeit unsere Welt und unser Alltag verändert. Auch in der Regionalentwicklung ist dies spürbar: neben diesen bislang unbekannten Herausforderungen hat die Entwicklung und Umsetzung von Projekten natürlich derzeit nicht die oberste Priorität. Erfreulicherweise wurden deshalb vom für LEADER zuständigen bayerischen Landwirtschaftsministerium die Regularien für die Auswahl neuer Projekte erleichtert. 

Wir in der LAG sind damit weiterhin für Sie da und beraten Sie gerne zu Ihren Projekten und Ideen – Fördermittel sind nach wie vor ausreichend vorhanden!


Frisch hereingeschneit - der neue LAG Newsletter

21. Dez. 2019

Für die LAG Mangfalltal-Inntal geht ein erfolgreiches Jahr zu Ende, zahlreiche Termine zu Projekteröffnungen bzw. Bescheidübergaben sprechen eine deutliche Sprache – weitere interessante Projekte sind auf dem Weg. Daran gilt es im nächsten Jahr anzuknüpfen, um bis zum Ende der Förderperiode 2020 möglichst viel für die Region zu erreichen.

Hier können Sie den neuen Newsletter herunterladen:


LAG Mangfalltal-Inntal erhält weitere Mittel und gibt neues Projekt zur Förderung frei -18.12.2019

21. Dez. 2019

Gute Nachrichten zum Ausklang des Jahres: Die LAG Mangfalltal-Inntal erreicht die so genannten vom zuständigen Landwirtschaftsministerium gesetzte Meilensteine und erhält weitere Fördermittel; Das Entscheidungsgremium gibt den Kinderspielbereiche für die Kletterhalle Basislager zur Förderung frei


Neue Vorstandsriege LAG Mangfalltal-Inntal - 24.10.2019

28. Okt. 2019

In der vor kurzem in den neuen Räumlichkeiten der Theaterbühne Rohrdorf abgehaltenen jährlichen Mitgliederversammlung des Regionalinitiative Mangfalltal-Inntal e.V. wählten die Anwesenden ein neues Vorstandsgremium für Verein und Lenkungsausschuss.


Zu Besuch bei der LAG Rottal-Inn

28. Okt. 2019

Ziel der diesjährigen Exkursion der LAG Mangfalltal-Inntal war der Landkreis und damit die LAG Rottal-Inn. Auch in diesem Jahr besichtigten die Teilnehmer*innen spannende LEADER-Projekte und tauschten sich mit den dortigen LAG-Mitgliedern aus, um neue Impulse und Inspiration zu gewinnen. Projekte wie das DAV Kletterzentrum in Simbach am Inn, der Lehrbienenstand in Wiesing, der Bewegungspark in Hebertsfelden und der Heilmeierhof im Freilichtmuseum in Massing standen auf dem attraktiven Programm. Einen herzlichen Dank an die Akteure*innen in Rottal-Inn.


Premium-Wanderort Oberaudorf – Förderbescheid feierlich an Gemeinde übergeben

01. Aug. 2019

Ein neues LEADER-Projekt der LAG Mangfalltal-Inntal unterstützt die Gemeinde Oberaudorf bei der Zertifizierung als Premium-Wanderort. Um die stetig wachsenden Ansprüche im (Wander-) Tourismus künftig noch besser zu erfüllen, will sich die Gemeinde Oberaudorf als Premium-Wanderort zertifizieren lassen.


Feierliche Einweihung des Mehrgenerationenparks Bad Aibling

29. Jul. 2019

Die Gesundheitsstadt Bad Aibling ist um ein attraktives Angebot reicher: kürzlich konnte im Kurpark der neue Mehrgenerationenpark für Jung und Alt eingeweiht werden. Entstanden sind in der mit LEADER geförderten Anlage neue Areale für Fitness, Mobilisation und Koordination, daneben gibt es Plätze für Kinder und Familien sowie ein Ruhepodest, auf dem Anleiter*innen Yoga- oder Tai Chi-Übungen vormachen oder der Kollegenkreis die Mittagspause verbringen kann. Info und Erklärungstafeln – ausgestattet mit QR-Codes, die auf Anleitungsfilme verlinken – runden das Paket ab. Ökumenisch gesegnet steht die Einrichtung nun allen Gästen und Einheimischen kostenfrei zur Verfügung – und wurde trotz der sengenden Hitze gleich nach der Einweihung von mehreren Familien mit Kindern in Beschlag genommen.


Mangfall-Wölfe erschaffen neuen Naturerlebnisgarten

26. Jul. 2019

Zwei Wochen lang leisteten die Mangfall-Wölfe der Naturschutzjugend Bruckmühl ganze Arbeit und verwandelten in Hinrichssegen eine Fläche an der Mangfall in einen Naturerlebnisgarten mit Naschgarten.


LAG Mangfalltal-Inntal: Gremium bespricht neue Projekte für LEADER-Förderung:

11. Jul. 2019

Digitales Flächenkataster SUR, Naturerlebnis Amerang, Baukulturregion Voralpenland - Auf der zweiten Sitzung im Jahr 2019 diskutierte das Entscheidungsgremium der LAG Mangfalltal-Inntal kürzlich drei für die Region sehr attraktive Projekte:


Keine Sommerpause bei der LAG - der neue Newsletter

02. Jul. 2019

das Entscheidungsgremium der LAG gab auf der ersten Sitzung in diesem Jahr zwei Projekte zur Förderung frei. Zwei Projekte konnten wir feierlich einweihen, für eines den Projektstart gebührend feiern


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Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)