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  • Themenweg "Auf Gottes Spuren" in Bad Feilnbach Bild © S.Guthmann
  • Blick auf das Jugendbildungshaus am Luegsteinsee
  • Ausstellung Heimat 1914 des Museumsnetzwerks Rosenheim
  • Bad Feilnbach - Auf Gottes Spuren
  • Oberaudorf - Jugenbildungs- und Begegnungshaus Lügsteinsee
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Brannenburger KUNSTschmiede

Brannenburg war und ist ein Ort kultureller Vielfalt und ein Ort der Künstler. Bereits im 19. Jahrhundert bestand in Brannenburg eine Künstlerkolonie in der der Maler-Berühmtheiten wie Wilhelm Busch, Max Liebermann, Carl Spitzweg, Eduard Schleich, Christian Mali und Ernst Maria Fischer vor Ort tätig waren und sich inspirieren ließen. Aber auch namhafte Autoren wie Henry und Bernd von Heiseler oder Stan Nadolny („Die Entdeckung der Langsamkeit“) lebten und wirkten hier.
Doch nicht nur in der Vergangenheit war Brannenburg und sein Umfeld für Künstler attraktiv, es ist dies noch immer.

Im Jahr 1999 gründete sich der eingetragene Verein „Neue Künstlerkolonie Brannenburg“. Die ca. 120 engagierten Vereinsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Künstlerortes Brannenburg, die bis weit ins vorletzte Jahrhundert reicht, wieder aufleben zu lassen und verfolgen dieses Ziel durch die Vermittlung von Kunst und Kultur der Historie und Gegenwart. Mit Atelier-Rundgängen, Kunstausstellungen, historischen Vorträgen, Dichterlesungen, Kunst- und Kulturspaziergängen haben sich die Künstler der „Neuen Künstlerkolonie Brannenburg“ große Verdienste im kulturellen Bereich der Gemeinde Brannenburg erworben.
In den Jahren 2009 - 2011 entstand bereits mit EU-Fördermitteln aus LEADER in ELER der Themenweg „Kulturverführung Degerndorf“ mit neun Stationen.
Die Brannenbuger KUNSTschmiede ist ein weiteres erfolgreich durchgeführtes Projekt des Vereins. Der Ausbau des Gebäudes der „Alten Huf- und Wagenschmiede“ zu einem Kulturtreff im Oberen Inntal wurde hier vielversprechend umgesetzt. Die Gemeinde Brannenburg, Beisitzerin der Baulichkeiten, konnte für eine Kooperation gewonnen werden, um das verbliebene historische Gebäude aufzuwerten und einer kulturellen Nutzung zuzuführen. Die Alte Schmiede wurde seit 2001 nicht mehr genutzt und das Dachgeschoss des Alten Elektrizitätswerks wurde von der Gemeinde für diverse Dinge genutzt. Der Gemeinderat von Brannenburg hatte sich in der Sitzung vom 09.10.2012 einstimmig dafür ausgesprochen, die alte Schmiede den Künstlern zu überlassen und ihnen die Möglichkeit zu geben, im Herzen Brannenburgs einen Kulturraum zum Arbeiten und Ausstellen und für kleinere Veranstaltungen zu schaffen.

Projektträger:
Die Gemeinde hat die Hauptlast der Finanzierung für Materialien und Bauarbeiten übernommen. Die Mitglieder der „Neunen Künstlerkolonie Brannenburg e.V.“ hingegen, haben sich ehrenamtlich bei den erforderlichen Renovierungsarbeiten beteiligt.

Wirkung/ Nutzen für die Region:
Mit dem Herrichten der leer stehenden Alten Schmiede und dem benachbarten Gebäude des alten Elektrizitätswerks sollten folgende Ziele erreicht werden:
Das kulturelle Erbe insbesondere der Alten Hufschmiede, aber auch der Gesamtregion sollen bewahrt und sichtbar gemacht werden. Zudem wurde eine künstlerische und kulturelle Plattform im Herzen der Gemeinde Brannenburg bei gleichzeitiger Beseitigung eines Leerstandes geschaffen. Die bestehenden Themenwege „Brannenburger Kulturspaziergang“ und „Kulturverführung Degerndorf“ wurden mit der Brannenburger KUNSTschmiede um eine weitere Attraktion entlang der Wegeroute erweitert. Die Räumlichkeiten der Alten Schmiede wurden aufgewertet, sodass die Fläche nun für Wechselausstellungen und künstlerische Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt werden kann. Das renovierte Dachgeschoss des Elektrizitätswerkes kann nun als Lagerraum verwendet werden. Durch das Projekt konnte das touristisch-kulturelle Angebot erweitert werden und wertet die Region weiter auf.

Weitere Infos:
Neue Künstlerkolonie Brannenburg - Kunstschmiede


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